Bewerbung für das Leitungsteam: Nadja Khan

Meine Bewerbung für das Junger DBSH Leitungsteam

Mein Werdegang

Mein erster Kontakt mit dem Jungen DBSH war im Jahr 2012. Auf Facebook habe ich die Veranstaltung „Zukunftswerkstatt Junger DBSH“ entdeckt und war begeistert – genau danach hatte ich gesucht: nach der Möglichkeit, den DBSH kennenzulernen, Anknüpfungspunkte zu finden, mich engagieren zu können. Zusätzlich hat es mich noch sehr gefreut, dass hier junge Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen kommen – Studierende, Berufsanfänger*innen – denen der Berufsverband und berufspolitisches Engagement auch wichtig sind. Die Veranstaltung damals in Magdeburg war ein absoluter Volltreffer für mich: die Inhalte, die Menschen und die Gründung des Jungen DBSH. Seitdem bin ich aktiv dabei – und habe es nie bereut!

Wie kam es dazu? Während meines Studiums der Sozialen Arbeit in München ist mir schnell klar geworden, dass mir eine reine „Jammer-Mentalität“ im Sinne von: „Die Soziale Arbeit hat zu wenig gesellschaftliches Ansehen, die Soziale Arbeit wird zu schlecht bezahlt, die Arbeitsbedingungen sind nicht gut…“ völlig fern ist. Ich war schon immer jemand mit der Einstellung: „Nicht nur meckern, sondern auch machen!“. Also bin ich auf die Suche nach einem Ort gewesen, an dem ich mich engagieren kann. Der DBSH hat mich hierbei am meisten überzeugt, denn hier geht es um unsere Profession. Es geht darum, unsere großartige Profession weiterzuentwickeln, gesellschaftlich zu etablieren, eine politische Stimme zu sein. Besonders begeistert bin ich davon, dass ein Berufsverband, der von Ehrenamtlichen organisiert und ausgestaltet ist, eine fundierte Berufsethik der Sozialen Arbeit veröffentlicht hat. Durch den Jungen DBSH hat der DBSH an Hochschulen und in der Öffentlichkeit ein Gesicht bekommen und es wurde endlich klar: ja, den DBSH gibt es wirklich, er ist ein aktiver, lebendiger Verband, der die Gesellschaft mit gestaltet.

Mein Engagement im DBSH

Zum Ende meines Studiums bin ich weiter eingestiegen, zu Bundestreffen gefahren und war begeistert, mit welcher Herzlichkeit und Willkommenskultur ich empfangen wurde – ein Aspekt, der mir persönlich sehr wichtig ist und den ich beim Jungen DBSH immer wieder auf´s Neue erlebe. Zeitgleich zu meinem Berufseinstieg im Bereich Schuldenprävention war ich dann hoch motiviert, noch mehr Verantwortung im Jungen DBSH zu übernehmen. Auf Bayern Ebene habe ich mich vernetzt – mit dem Jungen DBSH und dem Landesvorstand. Zur gleichen Zeit suchte ein aktives Mitglied, die den Jungen DBSH in Bayern koordiniert hat, nach aktiver Unterstützung. So wurden Steffi und ich gemeinsam die Ansprechpersonen des Jungen DBSH in Bayern, besuchten Hochschulen, waren an Messeständen, hielten den Kontakt zur Bundesebene und Länderebene, nahmen an den Landesvorstandssitzungen teil und tauschten uns so über die Aktivitäten des Jungen DBSH in Bayern aus.

Der Junge DBSH war mittlerweile fest in die Satzung des DBSH aufgenommen und seine Strukturen, die bisher informell auch schon gut funktionierten, wurden auf die nächste Stufe gehoben: ein 5-köpfiges Bundesleitungsteam und in nahezu jedem Bundesland eine offizielle Ansprechperson des Jungen DBSH und teilweise sogar eine Stellvertretung wurden gewählt. Für mich war klar: ich lasse mich in Bayern sehr gerne aufstellen: die Arbeit ist für mich sinnstiftend, macht mir Freude und unterstützt auch meine persönliche Weiterentwicklung. Und ich hatte erfreulicherweise mit Kirsten aus Landshut tatkräftige Unterstützung gefunden, die sich mit mir gemeinsam aufstellen ließ. Ein absoluter Glücksfall! Die Teamarbeit war großartig!

Nach der Wahl konnten und wollten wir in Bayern so richtig loslegen. Ich wurde in den Landesvorstand als Beisitzerin berufen, der Junge DBSH erhielt ein festes Budget und wir organisierten ein erstes bayerisches Vernetzungstreffen, bei dem Neue und Aktive die Gelegenheit bekommen sollten, sich gegenseitig besser und den DBSH besser kennenzulernen und mit uns gemeinsam den Jungen DBSH in Bayern weiter zu gestalten. Ich habe gemerkt, die Ideen und Vorgehensweisen, die ich auf Bundesebene gelernt hatte, um den Jungen DBSH zu fördern, zu unterstützen und weiterzuentwickeln, haben sich auch auf Länderebene als sehr sinnvoll herausgestellt. Ehrlich gesagt, ist es schwer meine zwei Jahre als Ansprechperson in Worte zu fassen – es ist so viel passiert, so viel Entwicklung, so viele tolle Menschen und Begegnungen, so viel politische, inhaltliche und Öffentlichkeitsarbeit und Fortschritte im Landesverband.

Es war eine großartige Zeit, in der ich gemerkt habe, was ich bewegen kann, wenn ich Verantwortung übernehme und wie viel Spaß es mir macht, den Jungen DBSH mit zu gestalten. Meine absoluten Highlights waren, dass wir im Jungen DBSH Bayern nun auch ein 5 köpfiges Leitungsteam strukturell verankert haben und das Vernetzungstreffen „Bayern wächst zusammen“ im November 2017. Auf diesem Treffen habe sich unsere Aktiven aller Generationen getroffen und gemeinsam Ziele für den Landesverband formuliert. Das größte Highlight war die Zusammenarbeit mit Kirsten und meine Erkenntnis: gelungene Teamarbeit ist so wichtig, um Projekte durchzuführen und Ziele zu erreichen.

Meine Motivation für das Leitungsteam

Der DBSH hat mich. Ich habe Feuer gefangen und bin jetzt offen und bereit auf Bundesebene zu wechseln. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und kann mir sehr gut vorstellen, die Kompetenzen, die ich auf Länderebene gelernt und gelebt habe, jetzt auf die Bundesebene zu übertragen, aber auch viel Neues zu lernen. Ich bin bereit, den DBSH in meinem Leben zu einer Priorität zu machen, da ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam viel bewirken können. Die Soziale Arbeit braucht eine politische Stimme und ich will sehr gerne ein Teil davon sein. Denn die Haltung unserer Profession, die Kompetenzen, die Wissenschaft und die Methoden dürfen sich nicht verstecken. Sie können zu unserer Gesellschaft so viel beitragen und durch mein Engagement im Bundesleitungsteam kann und will ich diese Aspekte voran bringen.

Ich möchte mich vor allem für folgende Themen einsetzen: die Begleitung und Beratung von Ansprechpersonen in den Bundesländern, die Berufseinstiegsbroschüre, neue innovative Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung in Social Media sowie Gremienarbeit, Bildung & internationale Vernetzung.

Sehr wichtig sind mir eine herzliche und freundliche Willkommenskultur, Humor, Offenheit, Innovation und Teamarbeit auf Augenhöhe. Ich halte den Team Spirit innerhalb des Jungen DBSH wirklich für einzigartig und will weiterhin dazu beitragen, dass wir als uns diesen bewahren und mit Elan, Spaß, Motivation und politischem Idealismus unsere Profession groß machen. Wir alle zusammen!

Liebe Grüße

Nadja Khan
ehemalige Ansprechperson Junger DBSH Bayern

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